
Ludwig Schmalhofer ist hauptberuflich Bratschist, leidenschaftlicher Dirigent und engagierter Musikpädagoge.
Sein musikalischer Werdegang begann mit einem Violinstudium bei Prof. Heinz Endres an der Hochschule für Musik in München, bevor er sich ganz der Viola widmete. Es folgten prägende Studienjahre bei Oscar Lysy und Prof. Hariolf Schlichtig sowie der Abschluss mit künstlerischem und pädagogischem Diplom. Ein drittes Diplom im Hauptfach Kammermusik bei Prof. Franz Beyer rundete sein Musikstudium ab.
Noch vor dem Abschluss seines Studiums kam Ludwig Schmalhofer im Jahre 1990 als Bratschist zu den Augsburger Philharmonikern. Parallel dazu übernahm er 1991 die musikalische Leitung des Kammerorchesters Bobingen, eine enge Verbindung, die bis heute besteht. Seine pädagogische Laufbahn begann 1995 als Dozent für Viola am Leopold-Mozart-Konservatorium, dem heutigen Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg.
Aufmerksamkeit erlangte er 2017 als Dirigent und künstlerischer Leiter des International Regions Symphony Orchestra (IRO) in Baden-Württemberg. In der Konzertsaison 2024/25 stand er zudem dem traditionsreichen Akademischen Orchesterverband München (AOV) als Dirigent vor.
Neben seiner Orchestertätigkeit liegt ihm die Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern besonders am Herzen. Als Dozent und Mentor begleitet er junge Musiker:innen in renommierten Jugendorchestern wie dem Schwäbischen Jugendsinfonieorchester, dem Orchester der Ulmer Studierenden (KUS), dem International Regions Symphony Orchestra (IRO) sowie dem Akademischen Sinfonieorchester München. Internationale Meisterkurse führten ihn wiederholt an das Conservatoire nach Paris, an die Universität von North Carolina (USA) und zum Talent-Musikfestival in Brescia (Italien).
Auch als Juror ist Ludwig Schmalhofer gefragt, etwa bei Wettbewerben wie „Jugend musiziert“, „prima la musica“ (Österreich), der Yehudi Menuhin Organisation „Live Music Now“ oder dem Làszlo Spezzaferri Musikpreis in Italien.
Künstlerisch prägte Ludwig Schmalhofer über 25 Jahre das Augsburger Streichquartett, mit dem er europaweit konzertierte und Rundfunk- und CD-Aufnahmen machte. Bereits während seiner Studienzeit wurde er Preisträger des ersten Bubenreuther Streichquartettwettbewerbs. Für sein vielfältiges Engagement wurde er mit dem Kunstpreis des Landkreises Augsburg sowie dem Kulturpreis der Stadt Bobingen ausgezeichnet.
Musikalisch geprägt haben ihn nicht zuletzt auch Begegnungen mit großen Dirigentenpersönlichkeiten: Meisterkurse bei Sergiu Celibidache, Sir Colin Davis, Georg Schmöhe, Rolf Reuter, Roland Techet und v.a. Kent Nagano gaben ihm wichtige Impulse für sein eigenes – mit einem Ziel: Musik lebendig machen und Menschen damit zu berühren.
